Bepreisung mit Preisspiegel und Bietervergleich

Die Bepreisung mit dem Preisspiegel hat den Vorteil, dass die Großhändler im Vorfeld verglichen werden können. Die Funktion des Preisspiegels haben wir ausführlich in diesem Kapitel erklärt. Grundsätzlich können Preisspiegel nach Artikeln oder nach Positionen erfasst werden. Ein GAEB-Projekt hat ausschließlich Positionen (Leistungen). Ein Preisspiegel nach Artikeln ist deshalb hier nicht möglich.

Über den Menüpunkt “Materialwirtschaft” rufen wir den Preisspiegel auf.

Wir wählen “Neu“, um einen neuen Preisspiegel anzulegen. “Art des Preisspiegels” muss – wie oben beschrieben – “nach Position” sein. Mit “Anlegen” erzeugen wir den Preisspiegel. Wir haben nun einen Preisspiegel, der alle Positionen des Projektes enthält. Haben wir die Option “Nur Hauptpositionen” aktiviert, enthält unser Preisspiegel keine Unterpositionen.

Im nächsten Schritt öffnen wir bei dem gerade angelegten Preisspiegel die Positionen.

Im Preisspiegel wählen wir “Preisanfrage” und legen fest, welche Art von GEAB-Datei wir erzeugen wollen. Je nach in das Projekt eingelesenem Format, können an dieser Stelle verschiedene Vorschläge erscheinen. Optional können nur markierte Zeilen ausgegeben werden.

Der Anbieter wird seine Preise an uns ebenfalls in einer GAEB-Datei übermitteln, die wir in unseren Preisspiegel übertragen können.

Wir befinden uns in der Positionsliste des Preisspiegels und wählen “Import Preise“. Im nächsten Fenster wählen wir “GAEB“. Wir legen fest, in welche Bieterspalte die Preise eingelesen werden sollen. Optional kann ein Abgleich zwischen der GAEB-Datei und der Datanorm erfolgen (vorausgesetzt wir haben den Bieter als Katalog in unserem Firmenstamm). Sollte die Datanorm günstigere Preise beinhalten, werden die in unser Projekt übernommen. Aufgrund der umfangreichen Prüfung kann hier das Einlesen entsprechend länger dauern.

Nach Bestätigung von “GAEB” öffnet sich unser Explorer-Laufwerk, auf dem wir die Datei markieren und mit “Öffnen” übernehmen.

Nach Beendigung des Einlesevorgangs erhalten wir ein Protokoll über verarbeitete und evtl. fehlerhafte Datensätze.